Kaleidoskop
Oberhausener Selbsthilfegruppe "Dissoziation als Überlebensstruktur nach
schweren Traumatisierungen in der Kindheit"
- gegenseitige Unterstützung und Öffentlichkeitsarbeit
Die Gruppe hat sich im Jahre 2000 als Arbeitsgruppe zur Verbesserung der
Versorgungsmöglichkeiten für traumatisierte Frauen gegründet und 2004
hat ein Übergang in die Selbsthilfegruppe Kaleidoskop stattgefunden.
Wir sind momentan so viele, dass wir nicht mehr für Neue offen sind und
haben bereits eine "Warteliste". Einige von uns waren auf der
Traumastation des Vinzenzkrankenhauses in Dinslaken, welche leider vom
MDK geschlossen wurde.
Die Gruppe Kaleidoskop beschäftigt sich mit folgenden Krankheitsbildern:
Dissoziative Störungen, Dissoziative Identitätsstörung, Posttraumatische
Belastungsstörung (hier: Traumatisierung in der Kindheit: Sexueller
Mißbrauch, Inzest, Ritueller Mißbrauch).
Unsere Treffen dienen dem Erfahrungs- und Informationsaustausch, der
Öffentlichkeitsarbeit, der Problembesprechung, der gegenseitigen Hilfe
und Unterstützung, der Wiedererlangung von Selbstbewußtsein und
Selbstvertrauen, Schutz vor Vereinsamung durch soziale Kontakte. Die
Gruppe schafft ein Zugehörigkeitsgefühl durch gemeinsame Unternehmungen
und durch Ursachenforschung. Weiterhin unterstützen wir uns durch
gegenseitige Begleitung zu Behörden und ÄrztInnen. Durch enge,
vertauensvolle Krisenbegleitung versuchen wir Klinikaufenthalte
möglichst schon im Vorfeld zu verhindern und dies ist uns mehrfach auch
schon gelungen.
Folgendes planen wir für die Zukunft:
- Teilnahme an Kongressen und Informationsveranstaltungen (wie z.B.
Multikongress in Oldenburg, Aktive Tage bei STOP in Wesel)
- Erstellung einer Informationsbroschüre für
a) Angehörige
b) Betroffene
c) die Öffentlichkeit
Mittlerweile haben wir schon 2 Vortragsveranstaltungen durchgeführt, die
sehr gut beim Publikum ankamen. Teilweise haben Menschen mehrere Stunden
Zugfahrt auf sich genommen um teilzunehmen. Die 3.
Vortragsveranstaltung ist gerade in Vorbereitung.